Material

August 2017

Strategien und Tipps zum Wortschatztraining

 

Wenn Sie eine Sprache lernen, tun Sie gut daran, den Wörter der Sprache besonders viel Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn sie Sprachlernende betreuen, ist das der erste und wichtigste Tipp, den Sie ihnen geben können. In einer achtteiligen Mini-Video-Serie präsentiert Prof. Dr. Hermann Funk (im Original auf wb-web.de) erfolgreiche Strategien und Tipps zum Wortschatztraining. Viel Spaß beim Durchklicken!

September 2015

10 Tipps für AnfängerInnen für ein erfolgreiches Sprachtraining

 

In der gegenwärtigen Situation, in der 100.000 Flüchtlinge Sprachtraining benötigen, können wir froh sein, über alle, die ehrenamtlich oder angestellt Deutsch als neue, als fremde Sprache vermitteln wollen. Wir geben Ihnen 10 Tipps an die Hand für ein erfolgreicheres Sprachtraining.

Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit für diese Tipps. Die ersten drei gelten eigentlich für jeden Unterricht. Die Tipps werden Sie noch nicht zu Expertinnen und Experten machen, aber vielleicht ihren Unterricht ein bisschen strukturieren helfen.

> Zu den Tipps

November 2016

Thüringen entdecken. Landeskundliches Material für Deutschkurse

Kostenfreies, landeskundliches Material für Deutschkurse: Entstanden bei unserem Partner, dem Thüringer Volkshochschulverband unter Beratung von Frau Dr. Spaniel-Weise, Mitglied der ALM-Steuergruppe. Gefördert mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz.

Broschüre 1

Broschüre 2

Bildquelle: www.vhs-th.de
Bildquelle: www.vhs-th.de
September 2016

Kommentierte Linkliste zu Flüchtlingsinitiativen und Spracharbeit

In den vergangenen Monaten sind eine Vielzahl an Lehr-, Lern- und allgemeinen Arbeitsmaterialien für die Spracharbeit mit Geflüchteten entstanden. Die Arbeitsstelle trägt diese Schritt für Schritt zusammen und stellt eine kommentierte Linkliste zur Verfügung, die fortlaufend aktualisiert wird. Wir freuen uns über Feedback und ggf. mehr Informationen zu Materialien aus bzw. für diesen Bereich: alm@uni-jena.de.

> Zur Liste (PDF)

Dezember 2015

5 Tipps für den Sprachunterricht mit Geflüchteten

"Firmen sollten Flüchtlingen Deutschkurse anbieten" (Prof. Dr. Hermann Funk)

 > Zum Interview

April 2015

Musik im DaF-Unterricht

Ein Beitrag der Arbeitsgemeinschaft DaF-Musik, auf den die ALM an dieser Stelle aufmerksam machen möchte. Vorschläge zum Einsatz von Musik im Fremdsprachenunterricht sowie weitere Materialien, Didaktisierungen u.a. finden Sie auf der > Webseite der Arbeitsgemeinschaft. Die Kontaktaufnahme ist über diese Webseite mit der Mailadresse dafmusik@gmx.eu möglich. Die Arbeitsgemeinschaft DaF-Musik wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (Ortslektorenprogramm) gefördert.

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Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft „DaF-Musik“
Oktober 2012

Empfehlungen zum Whiteboardeinsatz

Die Empfehlungen sind Ergebnisse eines gemeinsamen Weiterbildungsseminars von PASCH-Brasilien, ReFO 6 und der Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung (ALM) vom 3. - 5. Oktober 2012 in Salvador de Bahia (Brasilien) und wurden auf Basis einer exemplarischen Analyse aktueller (2012) Whiteboard-Materialien und E-books der deutschen DaF-Verlage erstellt.

10 Empfehlungen

 

  1. Digitale Medien stellen Lehrkräfte vor neue Herausforderungen. Sie müssen sie so einsetzen, dass handlungs- und lernerorientierter Unterricht zentrale Prinzipien bleiben. Der Begriff Interaktion sollte nicht technologisch verkürzt werden auf „elektronisches Feedback“ oder „Korrektur durch den Computer“, sondern heißt „Interaktion zwischen den Lernenden und zwischen Lehrenden und Lernenden“.

  2.  Der selbstverständliche Umgang von Lernenden mit PCs, Tablets (iPad) Smartphones und dem Internet motivieren den Einsatz digitaler Medien. Die Frage nach dem „Mehrwert“ digitaler Medien im Fremdsprachenunterricht stellt sich daher nicht mehr. Allerdings sollten sie methodisch-didaktisch sinnvoll und aufgabenorientiert eingesetzt werden. Das bloße Abspielen von „E-Books“ oder animierten Tafelbildern macht Lernende zu Zuschauern im Unterricht.

  3.  Die Lehrkraft hat die Aufgabe, die Software und die vorgeschlagenen Übungen im Hinblick auf ihre Lerngruppe und die Prinzipien eines handlungs- und kommunikations-orientierten Unterrichts und kritisch  im Sinne der Unterrichtsziele zu prüfen.

  4.  Digitale Medien können die Arbeit des Lehrers/der Lehrenden, z.B. beim Bilderzeigen, der Textpräsentation oder dem Aufrufen von Hörtexten oder Videos erleichtern. Interaktive Whiteboards E-Books können vor allem als zu Präsentationszwecken /medien sinnvoll genutzt werden. Damit sind nicht nur vorgefertigte Präsentationen aus Lehrwerken gemeint, sondern vor allem Produkte der Schüler.

  5.  Bei Übungsformen lässt sich das IWB am ehesten zur Auswertung/Korrektur von Arbeiten der Lernenden nutzen, während es ansonsten Übungen evtl. unnötig zentralisiert und zu Unterforderung und eingeschränkter kommunikativer Aktivität beiträgt. Die meisten der derzeit von den Verlagen angebotenen Übungen  führen in der Regel  zu plenaren Arbeitsformen, die nur auf die Beteiligung weniger Schüler beschränkt und sind daher bei der Arbeit mit größeren Lerngruppen nicht sonderlich sinnvoll.

  6.  Digitale Medien sollten so genutzt werden, dass es zu einer Ausweitung des Übungsspektrums und einer Veranschaulichung von Lernsituationen kommt. Auf keinen Fall darf der Einsatz digitaler Medien zu einer Verdrängung sozialer  Übungsformen und einer Einengung des Übungsspektrums führen (durch Lückenübungen, Zuordnungsübungen, drag & drop).

  7.  Lerneraktivitäten in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit dürfen nicht zugunsten zentraler digitaler Tafelarbeit reduziert werden. Sinnvoll ist ein kürzerer gezielter Einsatz von IWBs, um bestimmte Unterrichtsvorhaben einzuleiten oder zu begleiten (z.B. Bildimpuls, Stoppen der Arbeitszeit, Anklicken des Hörverstehens durch die Schüler).

  8.  Bei der Entscheidung für eine bestimmte Form digitaler Medien lohnt es sich zu prüfen, welches Arrangement im Hinblick auf den Unterricht am effektivsten ist. Es kann sinnvoller sein, mit der Software für Digitale Tafeln und E-Books auf herkömmlichen Laptops und Tablet-Computern zu arbeiten,. Effektiver als Whiteboards kann auch das Arrangement Laptop-Kamera-Beamer-Tafel sein.

  9.  Grundlage der Verwendbarkeit ist eine übersichtliche Navigation, die ein flexibles Wechseln der Ebenen ermöglicht.

  10.  Was die Weiterentwicklung von E-Books und Übungsangeboten für digitale Tafeln betrifft, wäre es sinnvoll, dass ...
    •  die Software eine stufenlose Vergrößerung erlaubt,
    •  die Programme offener gestaltet werden und Differenzierungsangebote enthalten,
    • vielfältige Angebote für Sprechanlässe entwickelt werden. In Lehrwerken finden sich oft allgemeine Aufforderungen zur Diskussion. Sinnvoll könnte es sein, hier z.B. Bildimpulse anzubieten und Redemittel, Wortschatz bereitzustellen, die von den Lehrenden je nach Lerngruppe aufgerufen werden können,
    •  mehr Vorlagen für Sprechübungen angeboten werden,
    •  die Kompatibilität der Programme mit gängigen Boards und Betriebssystemen verbessert wird.
GBLL
Letzte Aktualisierung: Mai 2020

Game-Based Language Learning

Hier finden Sie eine Literaturliste.

A-E

A

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Kontakt

Arbeitsstelle für Lehrwerkforschung und Materialentwicklung (ALM)

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